Presse

Restaurantführer hebt Osnabrücks „Wilde Triebe“ hervor

Vom 25.11.2013, 14:51 Uhr

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Marie-Luise Braun, agentur wortgewandt

Sarah Irwin und Hanna Börger vom Restaurant „Wilde Triebe“ am Sutthauser Bahnhof. Foto: Gert WestdörpSarah Irwin und Hanna Börger vom Restaurant „Wilde Triebe“ am Sutthauser Bahnhof. Foto: Gert Westdörp

Osnabrück. Auf 300 deutsche Lokale, die nach dem Slow-Food-Prinzip kochen, weist ein neuer Restaurantführer hin. In und um Osnabrück führt er drei Häuser auf: Darunter das „Wilde Triebe“ in Osnabrück-Sutthausen. Seit Juni 2012 verwöhnen Hanna Börger und Sarah Irwin hier mit ihrem Team die Gäste.

Ausgezeichnet! Nicht nur lecker und bekömmlich muss es sein, was in den Gaststuben angeboten wird, die in den „Slow Food Genussführer“ aufgenommen wurden. Die Köstlichkeiten müssen auch regional produziert sein, eine kulinarische Vielfalt bieten und die Betriebe müssen faire Arbeitsbedingungen bieten.

400 ehrenamtliche Slow-Food-Tester haben zehn Jahre lang landauf landab nach entsprechenden Lokalen gesucht und 300 für den Genussführer zusammengestellt. Die Slow-Food-Bewegung wurde 1986 in Italien gegründet. Seit 22 Jahren weist dort der jährliche Restaurantführer „Osterie d`Italia“ auf die Küchen hin, die nach dem Prinzip von Slow-Food ihre Gäste bekochen. Jetzt gibt es erstmals ein Pendant für Deutschland.

„Das ist natürlich total klasse und eine Auszeichnung für uns“, sagt Mit-Inhaberin Hanna Börger auf Anfrage unserer Zeitung. Im Genussführer werden die Speisen ihres Hauses mit „handwerklich perfekt gemacht“, „erstklassig“ und „nicht gerade alltäglich“ gelobt. Zudem heben die Tester hervor, dass die Gerichte mit „Hingabe und Sachverstand“ aus regionalen und saisonalen Zutaten zubereitet werden und die Speisekarte wöchentlich Neues bietet.

Der Eintrag im Buch ist für die beiden jungen Frauen auch ein Antrieb, sich weiter zu entwickeln. „Wir versuchen, noch regionaler zu werden“, sagt Hanna Börger. Denn es sei gar nicht so einfach, die Produkte zu bekommen: „Viele der kleinen Höfe müssen wir selbst anfahren.“ Das sei im betrieblichen Ablauf des Restaurants nicht so leicht zu koordinieren. Für sie sei es ebenfalls eine Auszeichnung, dass sich seit einiger Zeit das Slow-Food-Convivium Osnabrück zu seinen monatlichen Sitzungen im „Wilde Triebe“ trifft.

Durch die offen gestaltete Küche können die Gäste dem Team von „Wilde Triebe“ bei der Arbeit zuschauen. Das Lokal befindet sich im ehemaligen Sutthauser Bahnhof und damit direkt bei Volker-Johannes Trieb und seinem Atelier. Der Osnabrücker Künstler hat für den Innenausbau gesorgt. „Ein solcher Arbeitsplatz ist etwas Besonderes. Hier ist alles gestaltet, auch die Fliesen in der Küche“, sagt Börger über ihre Gaststube, die innen 45 Plätze bietet. In der warmen Jahreszeit kommen 50 weitere im Garten dazu.

Im Genussführer sind aus der Region zudem das „ Gasthaus zum Dörenberg “ in Bad Iburg und der „ Gasthof Prigge “ mit der Akademie Talaue im nordrheinwestfälischen Lengerich zu finden.

Service

„Wilde Triebe“, Am Sutthauser Bahnhof 5, 49082 Osnabrück, Telefon 0541/60079033. Öffnungszeiten: montags und freitags ab 15 Uhr, samstags und sonntags ab 12 Uhr. Abendküche zwischen 18 und 21.30 Uhr.

Slow Food Deutschland (Herausgeber): Slow Food Genussführer Deutschland 2014 . Ökom-Verlag 2013, 336 Seiten, 19,95 Euro.

 

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Wo Deutschland am schönsten isst “Wo Deutschland am schönsten isst !!”

veröffentlicht am 06.11.2013

“Das »Wilde Triebe« ist jung – genauso wie seine Besitzerinnen Hanna Börger und Sarah Irwin, die das Restaurant am 29. Juni 2012 eröffnet haben. Die beiden Köchinnen kennen sich seit Ihrer Ausbildung im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück und haben sich – in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Volker-Johannes Trieb, dessen Atelier und Werkstatt sich auf dem gleichen Grundstück befinden – nun den Traum vom eigenen Lokal erfüllt.”

hier den ganzen Bericht lesen :

http://www.wo-deutschland-am-schoensten-isst.de/wilde-triebe

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NDR-Nordtour: Sendung vom 15.06.2013 18:00 Uhr

Essen und Kunst – Kochatelier “Wilde Triebe” in Osnabrück
Essen und Kunst – beides hat mit Sinnlichkeit zu tun und passt daher perfekt zusammen. So zumindest die Idee von zwei jungen Köchinnen aus Osnabrück. In ihrem Restaurant „Wilde Triebe“ lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf. Rund um das historische Gebäude des ehemaligen Sutthauser Bahnhofs lockt nicht nur das Restaurant, sondern auch ein wundervoller Garten. Drinnen verzaubert nicht nur die gute Küche, sondern auch die Einrichtung und das Geschirr, um die sich der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb gekümmert hat.

Film hier anschauen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/nordtour3949.html

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Stadtblatt: Wiedergeburt, ein Bericht über Iktomia (03/2012)

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NOZ-Artikel: Sutthausen: Hanna Börger und Sarah Irwin eröffnen Wilde Triebe (01/2012)

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Feinschmecker Bericht: Hanna Börger gewinnt 10. Linie Pokal (2011)

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